Elektromagnetischer Durchflussmesser 
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Überblick

Diese neue Sensor-Baureihe folgt dem erfolgreichen Traditionsprodukt S103 S und bietet einen Messbereich von mehr als 1:1000 ohne Linearisierungs-Software. Auf diese Weise sind sehr genaue Messungen in einem großen Förderbereich und die Bestimmung kleinerer Fördermengen möglich. 

Diese geflanschten Sensoren basieren auf dem Faraday-Prinzip, bei dem ein Leiter, der ein Magnetfeld durchquert, ein Potential erzeugt, das senkrecht zu diesem Feld ausgerichtet ist. In diesem Fall ist das Durchflussrohr aus rostfreiem AISI 304-Stahl mit Flanschen aus Kohlenstoff- oder rostfreiem Stahl ausgestattet und am oberen und unteren Teil sind zwei Spulen montiert. Das Magnetfeld, das durch den elektrischen Strom erzeugt wird, der durch die Spule fließt, induziert in den Elektroden eine Potentialdifferenz, die proportional zum Durchfluss bzw. der Fördermenge ist. Um dieses Potential für sehr niedrige Werte messen zu können, ist das Innere des Durchflussrohres elektrisch isoliert, weshalb die Prozessflüssigkeit weder mit dem Material des Durchflussrohres noch mit dem des Flansches in Berührung kommt.

Der verwendete Wandler erzeugt den Strom, der durch die Spule fließt, erfasst die Potentialdifferenz zwischen den Elektroden, verarbeitet das Signal zur Berechnung der Durchflussrate und ist für die Kommunikation nach außen verantwortlich. Der gesamte Sensor entspricht, wenn er in der separaten Ausführung installiert ist, der Schutzklasse IP68 und ist dank eines geschweißten Blechgehäuses, das die Spule und die Elektroden enthält, für ein dauerhaftes Eintauchen in Wasser bis zu einer Tiefe von 1,5 m geeignet. 

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